Beacons

Energieeffizienz steht im Vordergrund

Drahtlose Kommunikation bestimmt unseren Alltag: wir telefonieren mit dem Mobiltelefon, surfen drahtlos via WLAN im Internet und koppeln unser Handy mit der Freisprecheinrichtung im Auto. Bei diesen Anwendungen stehen Datendurchsatz und Reichweite im Vordergrund – eine Mobilfunkzelle soll ein möglichst großes Gebiet abdecken und das WLAN soll möglichst in jedem Winkel der Wohnung die maximale Internetgeschwindigkeit bereitstellen.

Großer Nachteil dieses Ansatzes ist der hohe Energieverbrauch, so dass entweder ein Hochkapazitäts-Akku oder ein Netzanschluss erforderlich ist. Seit einigen Jahren liegt mit Bluetooth Low Energy (BTLE), auch Bluetooth Smart genannt, eine Funktechnologie vor, die einen gänzlich anderen Ansatz wählt: nicht maximale Datenrate oder Reichweite, sondern möglichst niedriger Energieverbrauch stehen im Vordergrund.

Indoornavigation

Die BTLE-Technologie ermöglicht faszinierende Möglichkeiten zur Navigation in Gebäuden. Die Navigation mittels GPS funktioniert ausschließlich bei Sichtkontakt zu den GPS-Satelliten und kann damit nicht innerhalb von Gebäuden, in Tunneln oder untertage verwendet werden. Durch geschickte Plazierung von BTLE-Beacons können z. B. Handys anhand der Signalstärke ihre Position innerhalb eines Gebäudes bestimmen und dadurch den Benutzer durch das Gebäude führen.

Interessant ist dies beispielsweise für große öffentliche Einrichtungen wie Flughäfen, Bahnhöfe oder Messehallen. Herkömmliche Beacons funktionieren in überschaubaren Gebäuden, versagen jedoch bei großen und komplexen Installationen. Fällt z. B. ein Beacon aus und dies wird nicht bemerkt, wird die Positionsbestimmung ungenau oder gar unmöglich. Der Aufwand für Überwachung, Inventarisierung und Lokalisierung steigt ins Unermessliche, wenn die gesamte Installation zuverlässig funktionieren soll.

Neue Funktionen oder Updates zur Fehlerbehebung erfordern es, sich manuell mit jedem einzelnen Beacon zu verbinden und neue Sofotware aufzuspielen – sofern es denn überhaupt möglich ist. Die Areus Beacons bieten hier einen deutlichen Mehrwert, da sie aus der Ferne überwacht werden können – man spricht von sogenannten „managed Beacons“. Vom Leitrechner aus können Informationen und Daten wie Batteriezustand, Hard- und Firmwareversion, Sendeleistung usw. überwacht werden.

Zusätzlich können Funktionen nachgerüstet werden, indem vom Leitrechner drahtlos Softwareupdates auf die Beacons eingespielt werden, sogenannte „Over The Air (OTA)-Updates“. Erst diese Managementfähigkeiten ermöglichen den Einsatz von BTLE-Beacons im professionellen Einsatz unter rauhen Alltagsbedingungen.

Drahtlose Netzwerke

Oftmals ist gewünscht, ein bestehendes Gerät von seinem Anschlusskabel „zu befreien“ und eine drahtlose Schnittstelle zu ermöglichen. Typisches Beispiel aus dem Alltag sind kabellose Tastaturen und Mäuse für den PC. Aber auch im Maschinenbau, in der Messtechnik, der Veranstaltungstechnik oder im Bereich der Gebäudeinstallation ist es häufig vorteilhaft, auf die Verlegung von Kabeln verzichten zu können. Mit unserer BTLE-Technologie können Geräte in kürzester Zeit mit einer Mobilschnittstelle versehen werden.

Areus bietet sowohl Hardware als auch Software aus einer Hand, wenn es darum geht, Ihre Produkte mobil zu machen. Das verfügbare und zugelassene Modul kann im Handumdrehen in die verschiedensten Produkte integriert werden. Notwendige Hard- und Softwareanpassungen werden von unseren Ingenieuren in kürzester Zeit umgesetzt.

Vernetzung und Verfügbarkeit

Jeder kennt die Situation: in manchen Bereichen der Wohnung ist die WLAN-Signalstärke besser als in anderen. Bereits eine kleine Veränderung im Raum kann dramatische Auswirkungen auf die Signalqualität haben.

Um sparsam mit der wertvollen Energie aus der Batterie umzugehen, verwendet die BTLE-Technologie deutlich niedrigere Funkleistung als z. B. WLAN, wodurch sie empfindlicher auf Reflexionen, Metallteile oder menschliche Körper im Funkbereich reagiert. Dies führt dazu, dass die Verbindung eines Beacons zum Internet-Router kurzzeitig unterbrochen sein kann.

Um die Verfügbarkeit der Gesamtinstallation zu erhöhen, bauen unsere Beacons Verbindungen nicht nur zum Internet-Router auf, sondern auch zu sämtlichen „Nachbar-Beacons“ innerhalb der Funkreichweite. Auf diese Weise entsteht ein virtuelles Netz aus Beacons – ein sogenanntes „Mesh“ - und es ist sichergestellt, dass selbst beim Ausfall mehrerer Beacons die restlichen Geräte noch vom Leitrechner aus erreichbar sind.

Somit ist selbst unter ungünstigen Funkbedingungen keine teure Spezialhardware erforderlich, sondern es kann mit den preisgünstigen Areus Beacons ein hochverfügbares System aufgebaut werden.

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